Jérôme Bressy (Domaine Gourt de Mautens), Rasteau

- Domänendirektimport seit Jg. 2001 -

„Was ich liebe ist, wenn ein Wein Kraft und Finesse miteinander verbindet. Ein Wein muß schön zu trinken sein von Beginn an bis zum Finale. Ich sehe den Wein wie Samt, wie Satin, Seide, als etwas Verfeinertes und Sinnliches."

Jérôme Bressy

Rasteau (Departement Haut Vaucluse)
Rasteau (Departement Haut Vaucluse)

I Die Appellation

Rasteau, ca. 20 km nordöstlich entfernt vom bekannteren Nachbarn Châteauneuf-du-Pape , verfügt über einen sehr alten Weinberg. Seit den 1930er Jahren entwickelte sich erfolgreich die Produktion eines Vin doux naturel (Jérôme Bressy knüpft also mit seinem außerordentlichen 2004er VdN an eine alte Tradition an), die übrigen Einkommensquellen bildete die Vermarktung der Früchte von Obst- und Olivenbäumen. 1944 erhielt man den Status einer A.O.C. Rasteau Vin Doux Naturel (1972 aufgehoben und ersetzt). Als in den 1960 und 1970er Jahren der VdN - nahezu immer aus Grenachetrauben erzeugt (90% der verwendeten Trauben müssen Grenache sein) - mehr und mehr aus der Mode kam, steigerte sich die Produktion trockener Weine, begann man Mourvèdre (die hier exzellent gedeiht), Cinsault (bringt Finesse, gedeiht sehr gut) und Syrah (weniger perfekt ) anzupflanzen.

1967 erhielt Rasteau auch den Status eines Côtes du Rhône Villages Rasteau für die trocken ausgebauten Weine. 41 ha umfaßt der gesamte Weinberg heute, davon dienen ca. 10ha der Erzeugung von VdN , 31 ha der Erzeugung eines trockenen Côtes du Rhône Villages Rasteau (Rasteau ist zusammen mit Cairanne die bekannteste Appellation der insgesamt 10 CdR Villages des Départements Vaucluse).Noch immer wird ca. 60% der Weinerzeugung Rasteaus von der Cave Coopérative kommerzialisiert.

II Die Domäne Gourt de Mautens

Alte Schriften berichten von einer 1635 kultivierten und hernach aufgegebenen Parzelle mit Namen Gourt ("l'endroit ou l'eau commence à se ramasser" - ein Ort, an dem sich das Wasser zu sammeln beginnt) und Mautens ("par mauvais temps" - bei schlechtem Wetter), Gourt de Mautens ist also der Ort, an dem sich allein bei sehr starken Regenfällen, und das ist rar hier, das Wasser sammelt, es ist dies ein sehr trockener Ort, die Böden trocken, festgefügt.

Jérôme Bressys Domäne umfaßt 13ha, die er 1998 seitens der Familie übernahm, verteilt auf 7 verschiedene Parzellen. Die Parzellen umfassen sowohl terrassierte Weinberge, Hanglagen wie Lagen am Fuße von Hängen. Im Jahre 2009 hat Jérôme davon eine insgesamt 2 ha große Parzelle aufgegeben, die Qualität der dort erzeugten Frucht war ihm schlußendlich nicht gut genug für den 'Grand Vin'. Allein ein einziger Wein wird erzeugt in Sachen Rotwein, denn jede Parzelle, so Jérôme, trägt ihren Teil - Kraft, Mineralität, Finesse, Nachhaltigkeit, Aromatik - zur Vervollkommnung des Ganzen bei. So ergeben etwa die nordöstlich gelegenen Parzellen eine frischere Cuvée, die südliche Exposition liefert eine mehr kraftvollere, vollere Cuvée.

Ganz bewußt verzichtet Bressy auf eine Spezialcuvée, wie sie heute so häufig an der Rhône anzutreffen ist (ist es übertrieben zu sagen, daß eine solche Spezialcuvée oft deshalb hergestellt wird, um sich über eingefahrene hohe Punkte einen Namen zu machen ?), "der Assemblage der normalen Cuvée würde zuviel fehlen". Neben dem Gourt de Mautens rouge wird auch ein einziger Gourt de Mautens blanc erzeugt, die Erzeugung eines VdN (wie in 2004) wird - wenn es die Konstitution der Trauben im jeweiligen Jahr zuläßt, so Jérôme - dazukommen. In 2006 hat Jérôme erstmals einen Rosé in der Tradition der großen Rosés des französischen Südens hergestellt.

III Der Weinberg

Bereits Jérômes Vater bearbeitete, wenn man so will, den Weinberg biologisch. Jedenfalls sahen die Reben selbst zu dieser Zeit weder Herbizide - der Boden wurde also traditionell bearbeitet - noch synthetischen Dünger. "Ich interessiere mich mehr für den Boden als für die Rebsorten", erklärt Jérôme , "was wirklich zählt ist der Boden. Schlußendlich sind die Rebsorten nur ein vermittelndes Element, um die Persönlichkeit jeder Parzelle aufzudecken.Ein großes Terroir muß die Rebsorte dominieren."

Seit 1989 ist der Weinberg nach Ecocert biologisch zertifiziert, seit 2008 nach Demeter biodynamisch. Etwa zwei Drittel der Reben haben ein Alter zwischen 45 und 90 Jahren, der Rest zwischen ca. 15 und 35 Jahren. Zu 70% dominiert die Grenache - die Königin an der südlichen Rhône - , daneben sind es vor allem alte Carignanreben und ein ganz wenig Syrah, was die Rotweinsorten angeht. Als Weißweinsorten werden angebaut 45% Grenache blanc, 45% Bourboulenc, 10% diverse weitere Sorten.

Jérôme hat bei den letzten Anpflanzungen die Dichte auf 5.000 Stöcke je Hektar erhöht, die Rebzeilen, die noch von den vorherigen Generationen angelegt wurden, haben eine Pflanzdichte zwischen 2.500 und 3.000 Stöcken je Hektar. Jérôme will nicht über die Maßzahl an 5.000 Stöcken je Hektar hinausgehen, weil er davon ausgeht, daß eine höhere Dichte die Verwurzelung und die Langlebigkeit der Reben nicht mehr befördert. Ein Aspekt, der die Rebzeilendichte auf natürliche Weise beschränkt, ist das Reberziehungssystem. Jérôme hat über 80% der Reben im (becherförmig gegen den Himmel gebogenen, platzgreifenden) gobelet-System erzogen, 20% im cordon de royat , beides Systeme, die - vor allem aufgrund der so bewirkten natürlichen Mengenminderung - den höchsten Ansprüchen an Traubengüte entsprechen.

Bereits beim ersten Treffen verwies Jérôme auf die außerordentliche Bedeutung des Lesezeitpunktes, zumal in Rasteau: "Erntet man zu früh, erntet man Minderreife, erntet man zu spät, verliert sich die Präzision der Aromen, wird der Wein zu schwer. Beide Stadien können in Rasteau nur ein paar Tage auseinanderliegen. Es ist essentiell, in dieser Zeit täglich die Trauben aller Parzellen zu kosten." Wesentlich ist die Reife der Traubenhäute, die phenolische Reife: "in Rasteau muß man sich keine Sorge um ausreichende Zuckerwerte machen", in einem als frühreif in der öffentlichen Weinmeinung gehandelten Jahr erntete Jérôme erst nach dem 18.09. und bis zum 10.10.: "Die Kerne waren vorher grün, die Haut bitter, die Tannine grün."

Geerntet wird manuell ("Es gibt keine Ernte, die die Traube besser respektiert"), in kleinen Holzkörben, hierfür setzt Jérôme 9 Erntehelfer ein. Den Fehler, den sich europäische Winzer im Jahre 2007 leisteten, als sie durch übermäßige Blattentfernung Trauben schutzlos der sengenden Sonne aussetzten (und die Trauben regelrecht 'verbrannten'), wird ein Jérôme Bressy nie machen: " Nein, ich praktiziere fast keine Entlaubung, wenn man entlaubt, werden die Trauben gebraten und man verliert an Finesse, man erhält gebrannt-gekochte Aromen, die ich nicht haben möchte. Die Region ist sehr sonnenreich und die Blätter schützen die Trauben. Im Resultat hat man eine kompotierte, überschwenglich-üppige Frucht, aber das interessiert mich nicht."

Journalistische Berichte haben meist die niedrigen Erträge Jérômes betont (und auch bei unseren früheren Veröffentlichungen zu Bressy wurde zu sehr die reine Maßzahl erwähnt) , aber nichts ist es mit einer quasi-mathematischen Korrelation zwischen Ertrag und Güte, das ist wieder einer dieser (Gedanken-)Strohhalme, anhand derer man sich die Dinge schön einfach zurechtrückt, aber den tatsächlichen Begriff der Sache nicht erhält: "Entscheidend ist die Qualität der Reife, die die Trauben zeigen, ich peile keine bestimmte Erntemenge an. Zu starkes Beschneiden bringt die Trauben aus dem Gleichgewicht, das spürt man im Glas, die Tannine sind dann härter. Es ist nicht einfach zu verstehen, wo sich Pflanze und Boden jeweils im Gleichgewicht befinden und die besten Resultate erbringen, es bleibt eine Frage der ständigen Beobachtung, der Erfahrung." Jérôme praktiziert dementsprechend auch keine systematischen vendanges en vert (Behangausdünnung): "Die alten Reben regulieren ihre Mengen selbst, hier sind die Erträge immer gering, besser ist es, hier die Natur machen zu lassen. Bei den jungen Reben ist Behangausdünnung ab und an angebracht, um konzentriertere, reifere Trauben zu erhalten."

IV Vinifikation und Ausbau

An die in 20kg-Körben erfolgende manuelle Ernte schließt sich eine rigorose Schlußselektion per Auslesetisch an. Die Fermentation erfolgt über die natürlichen Hefen. Zwischen 2003 und 2007 wurden die Trauben komplett entrappt, die Idee war, so maximale Finesse zu erreichen. Mittlerweile ist Jérôme zur vendanges entiéres zurückgekehrt, augenscheinlich gewinnt bereits der junge Wein hierdurch ein interessanteres Aromenspektrum, er gewinnt an Frische des Ausdrucks sowie an Lagerfähigkeit. Die Reynauds in Châteauneuf-du-Pape haben stets so gearbeitet.

Bressy hat gerade in den letzten Jahren vor allem daran gearbeitet, einem optimalen Gleichgewicht zwischen Kraft und Finesse weiter näher zu kommen. Die Cuvaison über einen Zeitraum von 2-3 Wochen sieht eine sehr, sehr zurückhaltende Extraktion: "Möglichst wenig einzugreifen, um den ganzen Ausdruck des Terroirs zu bewahren, ist meine Leitidee. Ich will auf keinen Fall überextrahieren, eine vornehme Extraktion ergibt seidigere, schönere Tannine."

Nach getrennt vollzogener Vinifikation der einzelnen Parzellen (Rotwein), wird der Wein assembliert und über einen Zeitraum von mittlerweile etwa 30 Monaten ausgebaut. Jérôme hat den früheren teilweisen Ausbau in neuen bzw. gebrauchten pièces (burgundisches Eichenfaß von 228 l-Inhalt) aufgegeben und ist zum Ausbau in den an der Rhône traditionellen foudres (Jérôme nutzt 15 hl-foudres) und demi-muids (600 l Fassungsvermögen, 54mm Dicke ggü. 27mm des pièces) zurückgekehrt, was nichts mit Romantizismus zu tun hat: "In den pièces, bei denen ein intensiverer Gasaustausch stattfindet, geht die Entwicklung unserer Weine zu schnell vonstatten. Die demi-muids und foudres erlauben eine langsamere und stetigere Entwicklung, sie sind besser adaptiert an den Stil der Rhôneweine."

Bressy hat, was den weißen Gourt de Mautens angeht, ab 2005 jeden Ausbau in Holz aufgegeben, um Purheit des Geschmacks und Subtilität der Aromen in den Vordergrund zu stellen. Außergewöhnliche Sorgfalt läßt Bressy auch bei den Korken walten: er nutzt den wohl aktuell hochwertigsten Korken der Fa. Sagrera in Katalonien (Einkaufspreis 1 € je Korken!), mit 54 mm besonders lang und hervorgegangen aus der feinsten Korkselektion überhaupt, der Kork hat keinen Belag und "riecht eher nach Gewürzbrot als nach Korken", Jérôme nimmt 50% der Produktion der Firma, die andere Hälfte geht an Leroy. Aufgrund der Besonderheit des Korkens nimmt dieser recht bald eine rote Farbe an, was jedoch kein Fehler ist, keineswegs auf Oxydation verweist, sondern ein natürlicher Prozeß ist.

Jérôme Bressy
Jérôme Bressy

V Stilistische Entwicklung

Jérôme würde gerne à la Vega Sicilia seine Weine erst dann kommerzialisieren, wenn sie trinkfertig sein (5 Jahre Minimum), doch dieser Traum scheitert z.Zt. noch an den ökonomischen Umständen. So mußte er bis vor einigen Jahren damit leben, daß (auch) seine Weine zu früh bzw. falsch - sowohl beim roten wie beim weißen Gourt de Mautens ist nicht nur eine Minimallagerung von fünf bis sechs Jahren notwendig, auch profitieren die Weine sehr vom Umfüllen in eine Karaffe - geöffnet werden. Diese Kritik an begriffsloser Konsumtion nimmt nicht Bressys Selbstkritik zurück, daß seine Weine in einer ersten Phase (1998 ist hier der Höhepunkt) in jugendlichem Überschwang zu weit geführt wurden: zu hohe Reife der Trauben, zu starke und zu lange Extraktion, fehlendes Maß der Proportion zwischen Stoff und Holz. Doch zurecht merkt Bressy an, "daß das Terroir immer das letzte Wort sagt. Einem großen Terroir gelingt es stets, die Irrtümer, die wir machen, zu korrigieren, jedoch braucht es 6,7 Jahre bis das Terroir sich wieder konturiert." Sein 2001er Gourt de Mautens rouge ist ein gutes Beispiel für diese Aussage. Selbst der 1998 Gourt de Mautens rouge, der zunächst in seiner Jugend ein Wein nahezu sirupartiger Konfitüriertheit begann nach etwa sechs Jahren Balance zurückzugewinnen, die außerordentliche Länge spricht für eine Zukunft des Weines, die noch Überraschungen bereithält.

Seit den Anfängen - warum sollte ein Wein über Jahre so wenig Freude machen, daß man ein zweites Glas zurückweist, war unsere und Bressys Selbstkritik - haben Jérômes Weine einen enormen Sprung nach vorne gemacht. Leitidee ist heute, die Konstitution eines südlichen Weines zu erhalten, Kraft und Länge (Jérômes Weine besitzen Länge, ein Kriterium der Qualität, dem heute fast niemand mehr große Aufmerksamkeit schenkt!) zu bewahren, aber der Kondensiertheit der Tannine nicht deren (potenzielle) Seidigkeit zu opfern, den kräftigen Stoff nicht ohne burgundisch anmutende Samtigkeit darzustellen, nuancierte Aromatik aufzubauen statt ein paar südliche Aromen zu präsentieren.

Tatsächlich ist Bressy diese Suche nach dem Graal in Sachen Wein umso besser gelungen, je weniger er ein Drumherum um den Wein (Vinifikation, Ausbau) aufgebaut hat: "Was entscheidend ist, ist die Güte der Trauben, die Fortschritte im Weinberg machen sich Jahr für Jahr mehr geltend in der Qualität der Trauben. Als ich mehr und mehr große Weine verkostete, ist mir klargeworden, daß große Weine jene sind, die in Einfachheit erzeugt werden." Die Spur, die Jérôme Bressy nunmehr aufgenommen hat und jeder neue Jahrgang erscheint uns hier noch faszinierender als der vorherige - es ist der Fortschritt im Weinberg und damit in der Qualität der Frucht, der nach einmal vollzogener Änderung und Dauer des Ausbaus und der Vinifikation sich mehr bemerkbar macht. Das ist wirklich Neuland an der Rhône, nicht nur in Rasteau. Zu erwarten ist hier noch einiges, und unser letzter Besuch im März 2017 sah einen neuen step-up mit einem sensationellen 2015er Rouge!

VI Bressy , Parker, der Weinhandel und Bressys Kunden

Der heute mittlerweile etablierte Weg für einen Winzer zu Bekanntheit zu gelangen - zumal an der Rhône, die am Tropf des amerikanischen Weinhandels hängt, der wiederum weitestgehend opportunistisch den Vorgaben von zwei Magazinen (Wine Advocate, Wine Spectator) folgt -, ist es, einen Wein, durch Robert Parker oder eben den Wine Spectator möglichst hoch bewerten zu lassen. Der Weinhandel paukt dann diese Urteile um die Welt und hämmert jedem ein - die "unwiderlegbaren" Punkte in den Verkaufslisten - , daß alles, was nicht hoch bepunktet ist, gleichsam uninteressant ist. So wird ein Winzer 'in' - weltweit.

Weder Jérôme noch sein US-Importeur haben den genannten Weg gewählt: "Schlußendlich bevorzuge ich es, daß die Sache sich von selbst herumspricht. Es ist ja auch nicht so, daß ein Restaurateur den Guide Michelin anruft, er möge doch bitte eine Bewertung durchführen. Da Parker von mir keine Probeflaschen angefordert hat, habe ich mich auch nicht darum bemüht." Kurzum, "die Leute sind gekommen, um zu degustieren, es gab solche, die die Weine mochten, andere weniger, und jene, die danach mit mir gearbeitet haben, kauften die Weine, weil sie meinen Stil mochten. Also sind die Käufer meines Weines auch jene, die meine Weine mögen." Gibt es Zufriedenstellenderes für einen Winzer, dem es nicht um maximalen Ruhm und maximale Preise geht, als diese Situation ?

Wenn der Hauptkundenkreis Jérômes in Frankreich und Deutschland beheimatet ist, dann ist das der erfreuliche Beleg, daß es in diesen beiden Ländern Weinpassionierte gibt, für die die für den Weinhandel so überaus bequemen Punktelisten - nur vermeintlich sakrosant - nicht unbedingt das sind, wonach man sich mit seinem eigenen Geschmack richten muß.

VII Zum Umgang mit Urteilen der Weinkritik (wie jeder Kritik) 

Generell gesagt, muß man Urteile der Weinkritik oder anderer professioneller Beobachter weder ignorieren noch sich simpel danach richten, man hat sie zu prüfen - jedenfalls wäre das mein Anspruch an die Profession. Solche Urteile ernsthaft zu prüfen, gelingt allerdings am ehesten dem, der die Domäne, deren Philosophie und Arbeitsweise, nicht zuletzt deren Weine, deren Entwicklung, aber auch vergleichbare Weine, sehr gut kennt. Nur so wird Weinhandel Winzern wie einem Jérôme Bressy gerecht, dessen Auffassung lautet: "Ich denke, daß, wenn man einen Wein trinkt, muß man den Ort und den Winzer verstehen, denn als Winzer verteidigen wir etwas. Genau das ist unsere Rolle. Wein zu erzeugen, heißt nicht einfach, Wein zu machen, ihn zu verkaufen, und das Geld dafür einzusammeln. Ich jedenfalls sehe meinen Beruf nicht so."

Juli 2017

«Ich denke, daß, wenn man einen Wein trinkt, muß man den Ort und den Winzer verstehen, denn als Winzer
verteidigen wir etwas. Genau das ist unsere Rolle. Wein zu erzeugen, heißt nicht einfach, Wein zu machen,
ihn zu verkaufen, und das Geld dafür einzusammeln. Ich jedenfalls sehe meinen Beruf nicht so.» 

(Jèrôme Bressy )

Zurück