Guillaume u. Henri Boillot, Volnay 1er Cru 'Frémiets', A.C., 2013 (75 cl) {93,20 €/L}

Artikel-Nr.: BB2013_30
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«Diese sehr große Domäne erzeugt in absoluter Beständigkeit Crus, die schwungvoll-schlank, lebendig und von äußerster Ausgewogenheit sind. Chevrets, Frémiets und Caillerets sind Weine von sehr großer Klasse. Sie gehen aus einer aufmerksamen Vitikultur und sehr raffinierter Vinifikation wie ebensolchem Ausbau hervor.» (Patrick Essa, 2010, zum Thema Henri Boillot en rouge)

«Sie können mich beeindruckt nennen angesichts der Rotweine Boillots in 2013, denn es war keineswegs einfach, herausragenden Wein in 2013 an der Côte de Beaune zu machen.» (Allen Meadows, Burghound Issue 58, 2015 über Boillot en rouge in 2013)

Frémiets, an der Grenze zu Pommard, weist Oxfordian-Kalkstein aus, kreidehaltiger, weißer Boden hier. 49 Jahre alte Reben.

«In einem Jahr wie 2013, ist es schwer guten Wein zu erzeugen», schreibt Sarah Marsh korrekt: «Es war davon abhängig, ob man niedrige Erträge hatte, um die Konzentration der Frucht zu erreichen, man mußte die phenolische Reife abwarten, die Auslese mußte vollständig sein, die Extraktion mit Bedacht gewählt. Es war gut möglich, dünne Weine zu machen, aber vor allem Weine mit harten Tanninen. Die besten Weine haben Süße mit jener Frische im Finale, ohne diese Reife kann das Finale recht bissig, leicht grün und säuerlich sein. Auslese war notwendig für Reife und Purheit.»  Dem ist im Kern nichts hinzuzufügen, außer dass die Boillots sich mit ihren Rotweinen auf der einen Seite der Medaille, wie hier beim wunderbar aromatischen Frémiets, befinden, viele Winzer aber auf der anderen Seite. Die Resultate ein- und derselben Saison können also enorm different sein. Eine einheitliche Güte des Jahrgangs ist eine gänzlich unzutreffende Vorstellung! «Heute am besten im Finale, wo feinverwobene Tannine den Geschmack ausfüllen.» (Tanzer)

"Ein Wein, der mit gleichermaßen festen wie seidigen Tanninen touchiert, Tiefe des Geschmacks zeigt."(Bettane/Desseauve, 17/20)

"Klares, dunkles Rot. Zurückhaltende, recht wilde Aromen dunkler Kirsche wie Unterholz. Energisch, aber unentwickelt; klar fester im Geschmack als der Volnay Village und mehr beherrscht von seiner Struktur. Die ungestüme Qualität setzt sich fort im Geschmack. Heute am besten im Finale, wo feinverwobene Tannine den Geschmack ausfüllen." (Stephen Tanzer, Vinous 01/2015 -  90-92/100)

Glas-/Trinkempfehlung: ab ca. 2019 - 2050+ z.B. zu Wildschwein mit Sauce, einem würzigen Rebhuhn, einer Steinpilzpfanne aus einem Riedel-Sommelierglas (4400/16) nach mehrstündiger Belüftung.

Ursprungsland: Frankreich

Alkoholgehalt: 13.5

Allergene: enthält Sulfite 

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