Domaine de la Pousse d'Or, Pommard 1er Cru 'Les Jarollières', A.C., 2017 (75 cl) {96,67 €/L}

Artikel-Nr.: BPOUSS2_2017
72,50 
pro Flasche
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«...Jarollières, benachbart zu Rugiens-Bas, ergibt einen Wein von einer Finesse, die man normalerweise nicht mit Pommard assoziiert.»(Raymond Blake, Côte d'Or, 2017)

« Pommard ist nicht das maskuline Alter Ego seines femininen Nachbarn Volnay. » (Patrick Essa) Absolut nicht! 

Eine 1,5 ha-Parzelle, zwischen den 1er Crus Rugiens-Bas und Fremiers an der Grenze zu Volnay plaziert, der Kalksteinboden weist eine gute Portion Ton aus, im oberen Teil von einer Mauer geschützt. Die Reben wurden wie folgt gepflanzt: 1925 (30%), 1962 (14%), 1967 (4%), 1970 (14%), 1971 (20%), 1990 (17%).

Jarollières wie Pommard in seinen besten Ausprägungen, ist eine unserer grossen Entdeckungen der letzten Dekade. Natürlich liefern solche Exemplare aus Pommard, deren Frucht phenolisch mangelnd reif, deren Vinifikation dann vielleicht auch noch zu extraktiv war, dem allgemein festsitzenden Image über die Appellation stets neue Nahrung. 

Jarollières jedenfalls, und selbstverständlich macht das die Basis der Klasse dieses Weines aus, “hat den Boden eines Grand Cru...er sollte natürlicherweise als gleichrangig zum Rugiens-Bas betrachtet werden...die Lage verbindet die Qualitäten der Finesse des benachbarten Fremiets in Volnay damit, dass sie von der Wärme dieses Hanges profitiert.” (Patrick Essa) Jarollières ist eine grosse Entdeckung. U.a. weil hier “das Finale außergewöhnlich persistent ist, dabei über jede Idee von harten Tanninen hinweggehend” (Jasper Morris, Inside Burgundy, 91/100)

Wenn Neal Martin (90-92) hier “saftige dunkle Frucht, feinen Biß, gute Fokussierung des Geschmacks” festhält, dann paßt das! Dieser “sehr feine Wein” (N. Martin) ist das Faszinosum einer durch Frucht und Textur komplett bedeckten substanziellen Struktur, die Energie des Weines entlädt sich dann in grosser mineralischer Nachhaltigkeit. Ein grosses, aber eben unbekanntes Terroir. 

Zutreffende Umreissung des Weines hier: "Zwischen der oberen Partie des Fremiers und Rugiens Bas gelegen, ist das ein roter Pommard, der auf der Finesse gebaut ist, allein die Geradlinigkeit, mit der er auftritt, verweist auf seinen Ursprung in Pommard." (Bettane/Desseauve, 2020, 16/20)

Ab ca. 2025 – 2040+ z.B. zu Wildschwein, Reh, zu einem saftigen Steak mit Pfeffer.

Ursprungsland: Frankreich

Alkoholgehalt: 13.5

Allergene: enthält Sulfite 

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