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Domaine Gourt de Mautens (Jérôme Bressy), Rasteau - die Weine

 Die Weine



CdR Villages Rasteau rouge Gourt de Mautens, A.C., 2003/2004
Grenache 70%, Vieux Carignan 15%, Mourvédre, Syrah et al. 15%; Rebalter: 45-90 Jahre (2/3), 15 -35 Jahre (1/3); Boden: Lehm-Kalkstein, Sandstein-Ton (7 verschiedene Parzellen); Ausbau in demi-muids, foudres; Maturität: s. Anmerkungen zu den einzelnen Jahrgängen.

2003: Erträg bei 14 hl/ha, geerntet vom 18.09. - 10.10.03. Warum nicht Jérôme Bressy selbst einmal den Wein beschreiben lassen: "Wenn ich den Wein heute verkoste, finde ich jene Verbindung zwischen Kraft und Finesse, jene Noblesse der Tannine, die ich meinen Weinen immer geben wollte Der erstmalige Gebrauch der demi-muids hat es erlaubt, die typischen Rhônearomen zu bewahren. Die Farbe ist sehr dunkel, die Nase zeigt dunkle Früchte und würzige Noten. Die erste Wahrnehmung ist die von Fleischigkeit und Rundheit, der Geschmack setzt sich köstlich fort, Tannine sind fein und seidig. Frisch und lang im Nachklang. Diesen Wein kann man ab sofort verkosten."

Es ist interessant, daß der pH-Wert (allgemeiner Indikator für die Säureintensität) bei diesem 2003er relativ niedrig liegt, was Jérôme auf die jahrelange Bearbeitung des Bodens und die niedrigen Erträge zurückführt. Geniessen ab 2009 - 2020+. Empfohlenes Glas: Riedel Sommelier Bourgogne Grand Cru, das Hermitageglas macht den Wein etwas zu wuchtig. Umfüllen in eine Karaffe zuvor für 2-3 Stunden, temperieren bei 15° C.

2004: Die Ernte fand statt vom 04.10. - 12.10.04. Bis jetzt die späteste Ernte hier. Jérôme Bressy ist sehr zufrieden mit seinem 2004er Gourt de Mautens: "Die Aromen und die Persönlichkeit eines Gourt de Mautens bestätigen sich. Der Wein bestätigt mir, daß ich diesen Weg weiterverfolgen muß, um mein Ideal zu erreichen." Dunkle Früchte, Kirsche in der Nase, ein Wein erstaunlicher Ausgewogenheit, ja Eleganz, mit Sicherheit ist die Noblesse der Tannine die größte aller bis jetzt erzeugten Gourt de Mautens rouges. Das Finale, mit einer kleinen Portion Würze, ist frisch und von großer Nachhaltigkeit. Vermeidet jede Sirupartigkeit und tendenzielle Schwere der Versuche Jérômes aus den 90er Jahren. Dies ist kein Rayas, das bleibt der Gipfel dessen, wozu ein Grenache-basierter Wein fähig ist, aber zweifelsfrei hat niemand einem Rasteau einen solchen Grad an Distinktion, ein solches Ebenmaß zwischen Konzentration und Finesse, noch vor wenigen Jahren zugetraut. Geniessen ab 2009 - 2020+



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La Revue du vin de france, Le classement des meilleurs vins de france 2006 über den 2003er Gourt de Mautens rouge (9/10)

„Der rote 2003er Gourt de Mautens ist die perfekte Illustration der Fortschritte, die Jérôme Bressy realisiert hat. In diesem sehr heißen JAhr 2003 hat er es vermocht, dem Wein viel Frische zu bewahren und ihm viel Samtigkeit mitzugeben."


La Revue du vin de france, Die schönsten Weine des Rhônetals, 10/2006 über den 2004er Gourt de Mautens rouge

„Die Verkoster der RvF waren unter den ersten, die Jérôme Bressy als einen Winzer großen Talents erkannten. Die Zeit hat uns nicht Lügen gestraft und wir freuen uns festzustellen, daß er seine Anstrengungen mit ebenso großer Leidenschaft fortsetzt. So haben seine Weine seit 2003 an Eleganz und Finesse der Tannine gewonnen. Sein Rasteau, von enormem Reichtum der Konstitution, rivalisiert von nun an mit den besten Cuvées aus Châteauneuf-du-Pape."


La Revue du vin de france, Le classement des meilleurs vins de france 2008 über den 2004er Gourt de Mautens rouge (17.5/20)

„Der 2004er bleibt nicht hinter dem 2003er Gourt de Mautens zurück.Er zeigt meisterliche Dichte und Energie und bewahrt dabei exemplarische Eleganz. Die durchaus umfangreichen Tannine sind jedoch delikat, fein und ausgefeilt.

 

Côtes-du-Rhône-Villages Gourt de Mautens Rasteau blanc , A.C.,
45% Grenache blanc, 45% Bourbolenc, 10% andere Rebsorten; Rebalter: ca. 50 Jahre; Boden: Sandstein-Ton, wenig lehmreich; aus 7hl/ha; Ausbau in demi-muids und en cuve.

2003:Für uns einer der herrlichsten Weißweine des Rhônetals. In Sachen Aromatik ist der Wein ein Cocktail Rhône-typischer Kreszenzen: Pfirsich, Rosmarin und Lorbeer, dazu florale und Apfelnoten. Die Grenache blanc bringt lt. Jérôme Fülle und Körper mit sich, die Bourboulenc Mineralität, Frische und Striktheit. Wer angesichts des Jahres hier unverdauliche Schwere, alkoholische Last, vermutet, irrt, die Konturiertheit des Weines straft jede Aussage über einen einheitlichen Jahrgangscharakter bei den Weißweinen Lügen. Durchschnittlich werden vom weißen Gourt de Mautens nur 1.500 Flaschen erzeugt. Geniessen ab 2006 - 2012+.

Unsere Speisenempfehlung Unsere Speisenempfehlung
Zu einer Dorade royale
 
 

Vin doux naturel Gourt de Mautens Rasteau rouge , A.C.,
90% Grenache; 10% Vieux Carignan; Rebalter: 67 Jahre; Boden: Sandstein-Ton, wenig lehmreich; Ausbau teils in älterem Eichenholz, teils im Stahltank; Maturität: 2-3 Jahre (-25 Jahre+).

Jérôme Bressy hat erstmals in 2004 einen natürlichen Süßwein aus einer bestimmten Parzelle und aus sehr alten Reben erzeugt, der präzise, wohlschmeckende Süße in der Geschmacksattacke mit wunderbar trockenem, jeder schweren Süße entbehrendem Finale verbindet - und das bei 90g/l Restzucker! Ein natürlicher Süßwein, den man - nahezu, 16° natürlicher Alkohol immerhin - wie einen trockenen Wein trinken kann, so ausgewogen ist er! Jérôme hat in 2005 keinen VdN erzeugt, Rasteau ist übrigens die nördlichste Appellation Frankreichs, in der ein natürlicher Süßwein erzeugt wird. Ein VdN, der beweist, daß Rasteau ein natürlich privilegiertes Terroir hierfür ist, der Wein ist wirklich einen Umweg wert. Zu dunkler Schokolade, Aprikosenkuchen oder zu einer feinen Zigarre.

La Revue du vin de france, Le classement des meilleurs vins de france 2007 über den VdN 2004erJérôme Bressys(18/20)

„Der Wein ist sublim, so etwas sollte man nicht verpassen."

 
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