Château des Tours (Emmanuel Reynaud), Sarrians
- die Weine
 Jacques Reynaud, Onkel Emmanuels |
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| Bettane/Desseauve, Le Grand Guide des vins de france
2008 |
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"Im Gegenteil zu den meisten guten
Rhôneweinen unserer Tage wird auf Château des Tours nicht die Karte
der schmackhaften Rondeur und der üppigen Frucht gespielt. Das sind Weine
wirklicher Tiefe des Geschmacks, großer Finesse des Stoffes, von sicherer
Rasse des Geschmacks |
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Château Rayas (Châteauneuf-du-Pape) kann der
wundervollste Wein Südfrankreichs sein. Emmanuel Reynaud , der
über ein Jahrzehnt mit Jacques zusammengearbeitet hat, hat dessen
Arbeit bruchlos fortgesetzt- er ist verantwortlich für die Weine von
Rayas, Fonsalette und Château des Tours - , ja den Weinen
von Rayas u. Fonsalette größere Regularität gegeben.
| Classement 2005 der Revue du vin de france, |
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"Die 2002er Weine von
Château des Tours bilden sehr schöne Erfolge im Kontext eines
Jahres, das so oft enttäuschte. Die Weine besitzen eine Nachhaltigkeit und
eine aromatische Rasse, die vom Genie der Grenachetraube zeugen (eher von der
Ambition und dem Können eines Emmanuel Reynaud, die dieses Genie erst zum
Tragen bringt, der Verf.). Die Grenache drückt sich hier mit einer ganz
besonderen Intensität aus. Der Vacqueyras, in der gleichen Stilistik wie
die anderen Weine, besitzt dabei eine deutlich größere Reichweite
des Geschmacks und ein deutlich größeres Potential zur Alterung (wie
in jedem Jahr, der Verf.)." |
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Vin de Pays de Vaucluse Rouge
Grenache 70%, Cinsault 25%, Syrah
5%; Rebalter: 15 Jahre (1/3), 65 Jahre (2/3); Boden: Kalkstein, Kiesel, Lehm;
Ausbau in Stahltanks; Maturität: 4-6 Jahre (-12 Jahre+).
Sicher einer der am meisten unterschätztesten Weine
Frankreichs die Weinwelt ist voller Überschätzungen sowie
Unterschätzungen ist dieser zu über 70% Grenache-basierte Vin
de pays. Der 95er ist jetzt außerordentlich (und noch lange nicht am Ende
seines Weges), 2003 keineswegs ein besonders heißes Jahr für
die südliche Rhône liefert hier ein durchgehend reifes
Exemplar großer Fülle, die aber nicht überbordet. Ein
Reynaud weiß einen Wein ausgewogen zu halten, u.a. weil er
über einen tiefverwurzelten alten Rebbestand verfügt (2/3 der Reben
für diesen Wein sind 65 Jahre und älter), der immer frischere Trauben
erzeugt. Aber es ist auch die Rebpflege selbst, die hier für die Frische
der Aromen sorgt. Aus 20 hl/ha.
| Remington Norman Master of Wine, Rhône Renaissance,
London 1995 |
| „Selbst der Vin de pays hat Tiefe und ist von
Belang, zweifellos spielt der große Anteil alter Reben hierfür eine
Rolle... |
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| Revue du vin de
france 10/99 |
| "Ein umwerfend guter Vin de pays" |
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Côtes du
Rhône blanc, A.C.,
Grenache blanc 100%. Rebalter: 18 - 65
Jahre; Boden: Lehmboden, sehr kalkhaltig mit viel Kies und Sand; Ausbau in
Stahltanks; Maturität: 3-5 Jahre (-12 Jahre+).
Côtes du
Rhône Réserve Rouge, A.C.,
Grenache 80%, Syrah 10%;
andere: 10%; Rebalter: 18 J. (1/3), 62 J. (2/3): Boden: kalkhaltiger Lehmboden
mit viel Kies und Sandanteilen; Ausbau in Stahltanks; Maturität: 3-5 Jahre
(-12 Jahre+).
2003:Seit 1995 verfolgen wir die Weine
Château des Tours'. Und dies ist sicher der wunderbarste
Côtes du Rhône rouge, der hier seitdem erzeugt wurde!
Emmanuel ist stolz auf diesen Côtes du Rhône, und das
mit allem Recht. Schwungvoll, reich, linear im Charakter, präzise in den
Aromen, nachhaltig. Einfach bewundernswert auf diesem Level. Welche Energie!
Sollte 1-2 Dekaden großartig reifen. Der Preis macht sich geradezu lustig
über jede ansonsten in der Weinwelt feststellbare Relation zwischen Preis
und Güte. Ab 2010 -2020 zu Lamm und allen Gerichten mit den Aromen des
Südens
Vacqueyras
Réserve rouge, A.C.,
Grenache 95%, Syrah 5%; Rebalter: 35 J.
(1/3), 75 J. (2/3): Boden: kalkhaltiger Kehmboden mit viel Kies, viel Sand;
Ausbau in Stahltanks; Maturität: 5-8 Jahre (-15 Jahre+).
Emmanuel Reynauds 2002er Vacqueyras ist
kein "broodingly backward monster" (lobender Ausdruck des Weinkritikers
Parker über einen
Rhônewein, der ihm zusagt)-
solcherart Weine demonstrativer, aber wenig zuträglicher und wenig
köstlicher Natur sind nicht die Sache der Reynauds. Erwarten kann
man stattdessen eine intensive Aromatik, die sich im Laufe der Jahre weiter
verfeinert, wirklichen Geschmacksdruck und erstaunliche Nachhaltigkeit. Es
gehört zu den sich weiter hartnäckig haltenden Irtümern in der
Beurteilung von Jungweinen (jedenfalls in Burgund und an der Rhône ist
dies ein verhängnisvoller Irrtum), daß deren Güte fast reziprok
zu deren Genießbarkeit stehe. Umgekehrt ist es: ein balancierter
Jungwein, bei dem alle Anlagen fein abgestimmt sind, zeigt sich früh
genießbar, auch wenn er seine Reserven in sich trägt, das Potential
dessen, wozu er einmal sich aufschwingen wird, fühlbar ist. Es ist auch
für den 2002er Vacqueyras absolut falsch, diese Logik eines
natürlich gemachten Terroirweines nicht anzunehmen,
schließlich hat Emmanuel Reynaud erstrangiges Traubenmaterial
verwandt - über 70% der Trauben in diesem Jahr wurden nicht
in den Wein gebracht. Zu Lamm,
Ziege und allen Speisen mit den Aromaten des Südens. Aktuell prachtvoll:
der 95er Vacqueyras oder der 78er Vacqueyras aus der Magnum.
2003: Emmanuel Reynaud hat auch mit dem 2003er
Vacqueyras das feinste Exemplar seit 1995 vorgelegt (1995, 1998, 2001
sollten die schärfsten Konkurrenten sein). Schön zu studieren, was
einen Cru wie Vacqueyras selbst vom fabelhaften Côtes du
Rhône rouge absetzt: nuanciertere, komplexere Aromatik, dichter
gespannter Stoff, größerer Geschmacksdruck und längerer
Nachklang. Ein großartiger Vacqueyras! Übrigens: wenn man es
schon zu seiner Profession gemacht hat, Weine zu verkosten (und das immerhin
vor Ort), sollte man einigermaßen leidlich die französische Sprache
(bzw. andere Sprachen) beherrschen. Nur so lassen sich dann Fehlinformationen
wie die des International Wine Cellar (Tanzer) vermeiden, Sylvain
Cathiard verliere demnächst einen Großteil seines
Malconsorts (falsch), bzw. dieser Vacqueyras bestehe zu 95% aus
Syrah (der Wein ist zu 95% grenachebasiert). Preis ab Domäne: 19
.
| James Turnbull,
Vallée du Rhône. Grandeur Nature. Les 90 plus grands vins de la
vallée du Rhône. Paris 1999 |
| "Der Vacqueyras von Château des Tours, ein
dichter, reicher und großartig aromatischer Wein, wird zukünftig
sicher besonders begehrt sein. Er ist fähig, sich während 10-12
Jahren zu verbessern, sogar länger in den besten Jahrgängen und kann
sehr schön geschmortes Hammelfleisch oder Rindsrouladen begleiten."
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| Classement 2005 der
Revue du vin de france, 8.5/10 |
| "Der 2002er Vacqueyras, in der gleichen
Stilistik wie die anderen Weine des Jahres, besitzt dabei eine deutlich
größere Reichweite des Geschmacks und ein deutlich
größeres Potential zur Alterung." |
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