Domaine Benjamin und David Duclaux, Tupin - der
Wein
 David
Duclaux |
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 Benjamin
Duclaux |
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| Michel Bettane, Revue du vin de
france |
| "Die Côte Rôties von Tupin beginnen
sich nunmehr zu regen mit der Qualitätsrevolution der Duclaux' und
Vernays' und von nun an kann man ihren originären Ausdruck genießen,
der vielleicht der feinste der Appellation ist..." |
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Die spezielle Qualität eines Côte Rôtie ist auf
die steilen Hanglagen direkt über der Rhône beschränkt.
Die auf der Hochebene zusätzlich angelegten Parzellen ergeben einen
flacheren Wein ohne den Biß und den Charakter eines Weines vom Hang.
Côte Rôtie, A.C., 2002/2003
95% Syrah, 5% Viognier (ausschließlich Hanglagen); Rebalter: ca. 30 Jahre
(75%) 80-90 Jahre (25%); Boden: Granitboden mit hohem Kalkanteil; Erträge
bei 35hl/ha; zu 100% entrappt; zu 5-10 % in neuem Eichenholz ausgebaut; Ausbau:
ca. 20 Monate; nicht geschönt, nicht gefiltert; Höhepunkt: 6-8 Jahre
(-15 Jahre+).
2002: Im
Rahmen der großen Vergleichsverkostung (so gut wie aller) Côte
Rôtie der Jahre 2002 und 2003 (März '05 in
Ampuis) haben wir den 2002er Côte Rôtie der
Brüder Duclaux nochmals von der Flasche verkostet. Wir hielten ihn
neben den besten Cuvées Gerins für das überzeugendste
Exemplar überhaupt des Jahres. Wir haben also keine gravierende Differenz
zu den unten wiedergegebenen Degustationsnotizen des Guide Fleurus, der
RvF oder des in Deutschland
leider unbekannten Jacques Dupont (Le
Point). Daß 2002
ein absolutes Katastrophenjahr an der Rhône
war, diese Mär hat der die Rhôneweine an kalifornischen
Geschmacksparametern messende (daran scheitern auch die feinsten 2002er
in der Tat) Kritiker Bob Parker in die Welt gesetzt. Aber niemand, der digestible Weine
klassischen Zuschnitts mag, sollte sich deshalb aufgefordert sehen, generell
einen Bogen um die (feinsten) Weine dieses Jahres zu machen. Verpassen
würde man dann aktuell (2008) bereits köstlich schmeckende
Côte Rôtie wie diesen. Geniessen Sie diesen 2002er
zwischen 2007 und 2012.
2003:
David und Benjamin haben es vermocht, auch in diesem Jahr die
Eleganz eines Côte Rôtie zu bewahren, die unten
wiedergegebenen Anmerkungen des Guide Hachette
stimmen. Die natürliche Finesse
eines Côte Rôtie wurde nicht der Wucht geopfert, mit der der
vegetative Zyklus die Trauben zu unerhörter phenolischer Reife und
einem außergewöhnlichen Fest-/Flüssigkeitsverhältnis der
Trauben führte. Weil die Umstände des Jahres besondere Dichte des
Stoffes, besonderes Volumen und besondere Tanninreife erlaubten, kann David
Duclaux feststellen: "Der 2003er ist das Doppelte eines normalen
Weines." Daß Bob Parker den 2003er Côte Rôtie der Duclaux'
liebt, ist wenig verwunderlich, er erfüllt seine Anforderungen, ist
"wenig von Säure geprägt, opulent, wollüstig, voller Frucht
und von angenehmer Struktur der Tannine" (Wine
Advocate, Issue 156, 93/100). Daß der Wein jede
Schwere vermeidet, ja die Eleganz eines Côte Rôtie bewahrt,
mag dieser Geschmack,
der sich am liebsten 2003er Verhältnisse in jedem Jahr
wünscht, nicht sonderlich erwähnen, weil wohl unerheblich. Wir
würden gerade das an diesem Wein diesen Jahres hervorheben. Geniessen Sie
diesen 2003er zwischen 2008 und 2018.
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Jg.
2002 |
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Jg. 2002, 6er
Kiste |
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Jg.
2003 |
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| Guide Fleurus des Sommeliers 2007 ,
15/20 über den 2002er Côte Rôtie der Domaine
Duclaux |
| "Tiefe und intensive Farbe. Die Nase ist
ausdrucksstark und komplex, markiert durch eine diskrete Holznote (Pfeffer,
Lakritze). Offenherzige Geschmacksattacke. Die präsenten Tannine sind
nicht agressiv. Im Finale zeigt sich eine Spur Anklang an Kakao. Das ist eine
große Flasche in einem delikaten Jahr." |
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| La Revue du vin de france März 2003
über den 2002er Côte Rôtie der Domaine
Duclaux |
| "Der 2002er Côte Rôtie Duclaux' hat uns
gefallen. Es ist ein Wein kalssischen Zuschnitts, der Fruchtnoten und
Anklänge an Gewürzmischungen aufweist. Das Finale ist klar und
elegant." |
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| Le Point Spécial Vins September
2004, 15,5/20 über den 2002er Côte Rôtie der
Domaine Duclaux |
| "Süße Würznoten, eingemachte Frucht,
wenig offen im Geschmack, dicht im Geschmack, feste und samtige Tannine.
Reicher Stoff in einem schwierigen Jahr. Sollte man drei oder vier Jahr vor dem
Trinken aufbewahren." |
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| La Revue du vin de france 06/2004
über den 2003er Côte Rôtie der Domaine Duclaux (
Höchstbewertung) |
| "Sehr stoffreich, würzig, mineralisch. Der
Geschmack offeriert ein großes Volumen, markiert durch nur leicht
extrahierte Tannine, die jedoch nicht der Harmonie dieses kräftigen Weines
schaden." |
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| Guide Hachette 2006 über den
2003er Côte Rôtie der Domaine Duclaux |
| "Die Brüder Duclaux haben versucht die ganze
Eleganz eines Côte-Rôtie in diesem Jahr der großen Hitze
auszudrücken, Mit Erfolg. Nase wie Geschmack zeigen eine gleichartige
Definition (würzige Anklänge, Anklänge an Lorbeer und dunkle
Früchte). Die Struktur ist von großer Frische. Ein Wein, den man
bereits verkosten kann, aber der vier weitere Jahre LAgerung verlangt, um all
seine Geheimnisse zu enthüllen." |
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Unsere
Speisenempfehlung |
| z.B. zu (Wild)ente oder einem
Perlhuhn |
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