Domaine Gérard Mugneret, Vosne-Romanée - die Weine
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| Die Weine | |
Bourgogne Rouge,
A.C.,
Pinot Noir; Rebalter: 35 Jahre+; Boden: Kalkstein mit einer
dichten Stein-Lehmschicht; Ausbau in 10% neuem Holz; weder geschönt noch
gefiltert; Höhepunkt: nach 1-2 Jahren (-10 J.)
Vosne-Romanée,
A.C.,
Pinot Noir; Rebalter: 40 Jahre+; Boden: Kalkstein mit
einer dichten Stein-Lehmschicht; Ausbau in 35% neuem Holz; weder geschönt
noch gefiltert; Höhepunkt: nach 7-9 Jahren (-15 J.)
2004: Im Keller der Mugnerets kann ich
mich nie recht für seinen Savigny-les-Beaune (gleichwohl von sehr
alten Reben) begeistern, ihm fehlt einfach Druck und Definition, und
Meadows ist auch bei der Bewertung dieses Weines wieder einmal zu
generös im Urteil nach unten (insgesamt ist die Wertungsspanne bei
ihm einfach viel zu eng, die doch großen Klassenabstände sind nicht
ausreichend wiedergegeben, wobei - wie eigentlich jeder weiß - zwei
Ziffern ohnehin keinem Wein gerecht werden). Gérards Vosne aber
erscheint zumeist als treffender Ausdruck seiner Herkunft, hat nicht die Klasse
des Cathiard-Beispiels, aber viel saftig-würzige, harmonische Art
mit guter Länge, die darauf verweist, daß der Wein auf der Flasche
zulegen wird. Un très bon Vosne zu einem bemerkenswert
zurückhaltenden Preis.(Höchstbewertung Bourgogne
aujourd'hui)
Nuits St. Georges Premier Cru "Les
Boudots", A.C.,
Pinot Noir; Rebalter: 40
Jahre+; Boden: Kalkstein, feiner Kies, Ton und Lehm; Ausbau in 35% neuem Holz;
weder geschönt noch gefiltert; Höhepunkt: nach 7-9 Jahren (bis 15
Jahre+).
Der 6,3 ha große Premier Cru liegt in direkter Verlängerung des Vosne Premier Cru Malconsorts auf idealer Hanglage. Wird zur ersten Kategorie der Premier Crus gezählt.
Der Boudots ist immer herausragend bei Gérard. Nach Abgabe des Chaignots nach Ablauf der Pacht (jetzt wieder in den Händen der Domäne Mugneret-Gibourg und im letzten Teil der Subskription Jg. 2004/Burgund im Angebot) der letzte Nuits-Wein bei ihm. Dies ist ein reicher, voller Wein, um seine ganze Klasse zu erfahren sind mind. 5,6 Jahre Lagerung verlangt. Jung bereits einer der verführerischsten Nuits überhaupt, schwung-, druckvoll und finessenreich. In Verlängerung des Malconsorts gelegen, verführen hier die Reifenoten von Kaffee und Kakao. Besitzt ein tolles-langanhaltendes Finale, das große Zukunft verheißt. 5 Lagen überragen im Norden der Appellation, in dieser Zone besitzen die Weine eine sehr große Finesse und viel Frucht: La Richemone, Chaignots, Boudots, Murgers, Damodes, schreibt Guy Renvoisé und der Mann zeigt nicht nur bei dieser Aussage wirkliche Kenntnis.
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Vosne-Romanée Premier Cru "Les
Brûlées", A.C.,
Pinot Noir;
Rebalter: 40 Jahre+; Boden: Kalkstein tiefgründig, Ton, Lehm, Kiesel;
Ausbau in 35% neuem Holz; weder geschönt noch gefiltert; Höhepunkt:
nach 7-9 Jahren (bis 15 Jahre+).
Vosne-Romanée Premier Cru "Les
Suchots", A.C.,
Pinot Noir; Rebalter: 40
Jahre+; Boden: Kalkstein tiefgründig, Ton, Mergel u. Lehm, tieferer Boden
als der benachbarte Grand Cru Romanée St.Vivant; Ausbau in 35% neuem
Holz; weder geschönt noch gefiltert; Höhepunkt: nach 7-9 Jahren (bis
25 Jahre+).
Gérards Suchots, nicht nur in diesem Jahr, ist nach unserem Gusto nicht en pair mit dem Beispiel Sylvain Cathiards, etwa was das Raffinement angeht. Eine Frage des Stils, eine Frage der Verfeinerung, die man anstrebt. Aber der Wein befindet sich auch auf einem anderen Preislevel. Dennoch bleibt auch in 2004 Gérards Suchots ein ausgewiesenes Musterexemplar dieses Terroirs. Die Delikatesse ist berückend, die Statur fest und kräftig, die Aromen typisch Vosne in ihrer Würzigkeit, hier stets Richtung roter kleiner Früchte, das Ensemble ist fein abgestimmt. Für uns ist dieser Stil, diese Sicht aufs Terroir überzeugender, weil Harmonie und Finesse herausarbeitend, als der bekannterer Erzeuger in Vosne. Zu verifizieren oder falsifizieren auch in 2004 auf der großen Verkostung im März
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Echézaux
Grand Cru, A.C.,
Pinot Noir; Rebalter: 40-50 Jahre; Boden:
stammt aus der Parzelle Quartier de Nuits; Kalkstein, Geröll, Ton und
Lehm; Ausbau in 35% neuem Holz; weder geschönt noch gefiltert;
Höhepunkt: nach 8-10 Jahren (bis 30 Jahre+).
2004: Der Echézaux Gérards ist eine Trouvaille, und ganz sicher nicht wg. des vergleichsweise geringen Preises (was aber die Sache noch interessanter macht). Das Terroir ist auch hier respektiert, die 40-50 Jahre alten Reben ergeben einen sublimen Wein, eine köstliche Rondeur, die Assoziationen an Himbeere und wilde Rosen hervorruft. Auch wenn ein Echézaux in seiner eher femininen Art früh akzessibel ist, so wäre es ein tragischer Irrtum, ihm Langlebigkeit abzusprechen: Ab dem 10. Jahr kommen diese Weine mit Kraft zurück, notierte Henri Jayer und der hat noch immer eine Menge mehr Erfahrung mit gereiften Burgundern als Schreiber dieser Zeilen.
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