Domaine Michel Magnien/Maison Frédéric
Magnien - die Weine
 Frédéric Magnien |
|
 |
| Bourgogne aujourd'hui, Juli 2005,
Frédéric Magnien - coup de coeur des Jahres 2004! |
| "Frédéric Magnien ist nun ein Name, an
dem man nicht mehr vorbeikommt. Sei es mit den Weinen des gleichnamigen
Handelshauses oder jenen der Familiendomäne, Magnien zeitigt sehr
erbauliche Resultate. Der Stil der Rotweine ist ausgerichtet auf den Reichtum
des Geschmacks, eine köstliche Frucht und einen seidigen Stoff, wobei die
Weine eine sehr schöne Ausgewogenheit und viel Reintönigkeit
bewahren. Wirklich ein Name, den man unmöglich auslassen kann!" |
|
|
| |
Augenscheinlich hat sowohl das Journalistenteam der
Revue du vin de france um Bernard
Burtschy als auch Bourgogne aujourd'hui
bei den großen Vergleichsverkostungen zum Jahrgang 2004
denselben Eindruck mitgenommen wie wir: Frédéric Magnien,
hat nunmehr die Sicherheit des Stils gefunden, die exzellente Resultate in
jedem Jahr garantiert.
Die Generosität der Natur in einem Jahr wie
2004 ist Frédéric nach Art (nur) der besten Winzer
übers ganze Jahr entgegengetreten: kurzer Rebschnitt nach guyot sowie
Behangausdünnung an den Stellen und zu dem Zeitpunkt, an dem es nötig
war. Wie Christophe Perrot-Minot hat er hernach dreifache triage bei der
Ernte praktiziert, nach der manuellen Selektion im Weinberg folgten weitere
Selektionsdurchläufe per table de tri sowie per table de tri vibrante
("In einem Jahr mit Hagel an verschiedenen Stellen, war der table de tri
vibrante unabdingbar, nur er garantierte die perfekte Aussonderung
beschädigter Trauben."). Magnien hat spät geerntet ("es
galt die günstige Periode des September auszunutzen mit den kühlen
Nächten und den warmen Tagen, ganz ähnlich zu 2002"), die
natürlichen Alkoholwerte schwanken um die 13°, chaptalisiert wurde nur
in Ausnahmefällen.
Morey St. Denis "Le Très
Girard", A.C.,
Pinot Noir; Rebalter: ca. 45 Jahre; Boden:
Kalkstein tiefgründig, Lehm, Kiesel an der Oberfläche; Ausbau in 30%
neuer Troncaiseiche; n. geschönt u. n. gefiltert.
2005: Ideale Reifebedingungen für den Pinot Noir im
September 2005 (dem entscheidenden Monat für die Reife!):
kontinuierlich warme und lichtvolle Tage, kühle Nächte und kaum
Regen. Der Pinot Fin konnte prachtvoll ausreifen. Die Energie und der
Punch, die diesem "qualitativ hochstehenden Village" (Meadows, 88-90) eigen sind, sind bemerkenswert auf
diesem Level und so genuin 2005. Ausgewogenheit der Komponenten,
jedoch auf einem hohen Level, auch die Säurewerte (s.o. - die kühlen
Nächte des September) waren überragend in 2005. Ein flauer
oder gar überreifer 2005er ist eine Karikatur des Jahrgangs und
begründet Skepsis ggü. dem Winzer, der so etwas erzeugte in diesem
Jahr, welches Frédéric Magnien als eine Mischung zwischen
2002 und 2003 sieht: "Es kombiniert die Transparenz,
Lebendigkeit und Säure von 2002 mit der Reife, Konzentration und der Reife
der Traubenhäute ais 2003". Die Nachhaltigkeit des 'Très
Girard' ist in der Tat "exzellent" (Meadows) und zweifelsfrei wird
dieser Morey eine großartige Flasche ab etwa 2010 sein. Die
Reben sind nach der strengen Definition der Zisterzienser ("eine Rebe kann
nicht als alt oder von guter Qualität gesehen werden, bevor sie 40 Jahre
alt ist ...die jungen Reben enthalten vergleichsweise einfach zu viel Wasser",
so der Dom Denise 1779) mit 45 Jahren hier bereits alt und damit
unproduktiv.
 |
Unsere Speisenempfehlung |
| Zu Côte de boeuf à la bourguignonne, einem
guten Stück Rindfleisch mit Sauce |
|
|
| |
| Bourgogne aujourd'hui, Dezember 2007
über den 2005er Morey St. Denis 'Le Très Girard'
Frédéric Magniens |
| "Veilchen, Brombeere, Cassis, Lakritze...Der Wein
weiß sich in sehr einfangenden Aromen auszudrücken. Im Geschmack ist
der Wein noch ein wenig fest, aber der Stoff ist dicht, ausgewogen und das
Ganze wird in 2-3 Jahren eine sehr schöne Flasche ergeben." |
| Stephen Tanzer, The International Wine Cellar,
März/April 2007 87-90/100 über den 2005er Morey
St. Denis 'Le Très Girard' Frédéric Magniens |
| "Rubinrot. Die ausdrucksstarke Nase ist besetzt mit Aromen
von dunklen Früchten und Mokka. Geschmeidig, cremig und süß im
Geschmack mit saftiger dunkler Frucht und würzigen Noten." |
Gevrey-Chambertin 1er Cru 'Les
Cazetiers', A.C.,
Pinot Noir; Rebalter: ca. 40 Jahre; Boden:
Kalkstein tiefgründig, weißer Mergel, viele Steine, etwas Lehm,
Kiesel; Ausbau in 30% neuer Troncaiseiche; n. geschönt u. n. gefiltert;
Maturität: n. 8 Jahren (-20 Jahre+).
2004: Cazetiers ist sicher «einer der komplexesten 1er
Crus überhaupt an der Côte d'Or» (Jacky Rigaux). Und ein Wein großer
Lebendigkeit und Schwungs, "ein großes Terroir"
(Frédéric Magnien). Dr.
Lavalle stufte in seinem Standardwerk des 19. Jahrhunderts zu
Burgund (1855) den Cazetiers als 'première cuvée de
finage' gleich hinter Chambertin und Clos de Bèze und
gleichrangig mit den höher gelegenen Teilen von Mazis-, Ruchottes-
und Chapelle-Chambertin ein. Heute scheinen die Qualitäten eines
großen Cazetiers vielfach unbekannt zu sein, jedenfalls wäre
weit mehr von der Güte der hier von den besten Winzern erzeugten Weine zu
sprechen! Frédérics 2004er Beispiel des
Cazetiers präsentiert Schwung und Konzentration, insbesondere
bemerkenswert die Komplexität hier (man findet Anklänge an Kirsche,
Lakritze, Veilchen). Ferner "exzellente Intensität und Länge"
(Meadows, 89-92). Cazetiers, direkt
benachbart neben dem Clos St. Jacques, besitzt die für den Pinot
Noir ideale Ostexposition und ist durch den oberhalb der Lage befindlichen
Eichenwald geschützt. Der Oberboden mißt nur 20cm im oberen Bereich
bis 50 cm im unteren Bereich. Der Pinot Noir wurzelt hier also direkt in
dem für ihn perfekten Kalkstein-Mergelsubstrat. Ab 2010 - 2018+.
| Allen Meadows, Burghound Issue 21, Januar 2006
, über den 2004er Gevrey-Chambertin 1er Cru 'Cazetiers'
Frédéric Magniens 89-91/100 |
| "Die leichte Reduktion hier kann nicht die etwas wilden
Aromen roter und dunkler Frucht maskieren ebenso nicht wie einen Anklang an
Mokka, etwas Seltenes im Kontext des Jahres. Der Geschmack ist präzise,
süß und herrlich pur. Das Ganze kulminiert mit exzellenter
Intensität und Länge." |
|
 |
Unsere Speisenempfehlung |
| Zu einer Entenbrust mit schwarzen Johannisbeeren, Boeuf
bourguignon |
|
|
| |
Morey St. Denis 1er Cru "Les
Chaffots", A.C., 2004
Pinot Noir; Rebalter: ~ 40 Jahre; Boden:
Kalkstein tiefgründig, sehr wenig Lehm bzw. Kiesel an der Oberfläche;
Ausbau in 50% neuer Troncaiseiche; n. geschönt u. n. gefiltert;
Maturität: n. 4-6 Jahren (-12 Jahre+).
2004: Oberhalb des Clos St. Denis gelegen (ein Teil der
Lage ist Teil des Clos St. Denis), erscheint uns der Chaffots
nicht ungefähr wie der kleine Bruder des Grand Crus.
Interessante Mischung hier zwischen Mineralität und geschmeidig-feiner
Textur. Die Frische hebt die Frucht, der Wein bleibt frisch bis ins
Finale, das die Nachhaltigkeit ausweist, die ein Premier Cru der
Côte d'Or haben muß. Würzige Unterholznoten, rote und
dunkle Beerennoten, ein Wein, der ausgezeichnet die Spannung des Geschmacks
hält durch die ihn tragende Mineralität ("Der klare Geschmack
erhält hier Fokus und Energie über die Mineralität",
schreibt Tanzer (88-91) präzise.) Höchstbewertung von
Bourgogne aujourd'hui für diesen
Morey 1er Cru, der sicher früher seine Maturität erreicht als
der Cazetiers. Ab 2009 - 2018+
 |
|
6er
Kiste |
|
|
|
| Guide Fleurus des Sommeliers 2007 18/20
über den 2004er Morey 1er Cru Chaffots
Frédéric Magniens |
| "Intensives Rubinrot mit jugendlichen Reflexen. Die Nase ist
offen und zeigt pure und frische Fruchtigkeit (Kirsche, Himbeere),
unterstützt von einem gut mit der Frucht verbundenen Holz. Der Geschmack
zeigt sich rund und geschmeidig, der Stoff ist reich, dabei ist die Frucht sehr
präsent, die Tannine sind reif und ohne Härte. Frisches Finale von
bemerkenswerter Länge. Ein schöner Wein, der auf der Purheit und
Eleganz des Pinot Noir gebaut ist." |
 |
Unsere Speisenempfehlung |
| Zu Kalb und Huhn |
|
|
| |
Chambolle-Musigny 1er Cru "Les
Charmes" Vieilles Vignes, A.C. 2008
Pinot Noir; Rebalter: 60 - 90
Jahre; Boden: Kalksteinsockel dicht unter der Oberfläche, feines
Geröll; Ausbau in 60% neuer Troncaiseiche; weder geschönt noch
gefiltert; Maturität: n. 5-6 Jahren (-15 Jahre+).
Wie in 2007 läßt dieser Chambolle 1er Cru den
Geschmack enorme Köstlichkeit fühlen mit seiner seidig-samtigen
Textur, der jede Brüskheit fehlt, sind die Tannine doch vollständig
aufgehoben im Strom des Weines. Himbeere, florale Noten in den Aromen,
verführerisch und sehr typisch Chambolle-Musigny. Immer sind die Weine
Magniens sehr gut gebaut, um die Jahre zu überstehen, doch die auch
in 2008 frühe Harmonie ist typisch Chambolle (was dieser
Appellation in allen Frühverkostungen erste Plätze sichert). Und wenn
Magnien auch den Borniques aus gleicher Quelle etwas vorzieht
aufgrund seines etwas größeren Elans, so bezaubern mich mehr die
verführerischen Aromen und die streichelnde Delikatesse des
Charmes. Superb. Wo Meadows (87-89)ausgerechnet bei diesem Wein "vegetale Noten" entdeckt
haben will (eine Verwechslung angesichts der Unmasse an verkosteten Weinen ?),
bleibt unerfindlich. 3x mit konsistenten Noten verkostet von uns. Der
Hachette 2011 (s.u.) trifft
es da weit, weit eher.
 |
|
6er
Kiste |
|
|
|
| Guide Hachette des Vins 2011 über den
2008er Chambolle-Musigny 1er Cru 'Les Charmes' Vieilles Vignes
Frédéric Magniens (**) |
| "Der Archetypus eines Chambolle-Musigny, der den
Eindruck vermittelt, direkt in eine Traube zu beißen. Ausgestattet mit
einer Farbe von dunklem Rot mit violetten Reflexen, zeigt die Nase intensive
Anklänge an dunkle Früchte (Cassis). Vor allem aber im Geschmack
zeigt der Wein sich vollständig: rund und lebendig, explodieren rote
Fruchtnoten mit Noten von Lakritze, was sich in einem nachhaltigen Finale
fortsetzt." |
| |
|
 |
Unsere Speisenempfehlung |
| Zu einer Kalbsleber, einem Hasenrücken oder einer
zarten Lammkeule |
|
|
| |
Echézaux Grand
Cru, A.C. 2007
Pinot Noir; Rebalter: 50 Jahre; Boden: Kalksteinsockel
dicht unter der Oberfläche, feines Geröll, etwas Lehm; Ausbau in 40%
neuer Troncaiseiche; weder geschönt noch gefiltert; Maturität: n.
7-10 Jahren (-20 Jahre+).
Ein Fest für die Sinne ist dieser Echezaux, so
betört vollreifer, sehr aromatischer Pinot Fin! Ideale
Ostexposition hier, über 50 Jahre alte Reben, der Kiesel- und
Lehmoberboden hat eine Hangneigung von 11% - Garant intensiven Lichteinfalls.
Noch entscheidender jedoch die Weinbergsarbeit des Winzers hier:
durchgeführt à la Henri Jayer in der großen Tradition
Burgunds, nie sah der Weinberg Herbizide oder synthetischen Dünger, stets
wurde traditionell gepflügt, das Rebgut per sélection massale
perfektioniert, die Praxis der niedrigen Erträge erlauben hier ein hohes
Durchschnittsalter der Reben. Außergewöhnliche Weine wurden
in Vosne in 2007 erzeugt, aber ebenso viele Weine sind mittelmäßig
und ohne Seele, schreibt die Revue du vin de
france nachvollziehbar - doch in welchem Jahr bitte gilt dies nicht
?
Klingende Terroirnamen, gar die vier Ziffern eines Jahres sind in
Burgund (übrigens auch nicht anderswo) kein Garant für die ersehnte
Güte! Wer Geld sparen will, nicht nur bei einem Grand Cru, der
verliert Geld, weil er nichts von der Typizität einer Lage erfährt
(die eigentliche Spannung im riesigen Meer der önologisch korrekten
weltweiten Langeweile). Bei Magniens Echézaux ist alles Harmonie,
Cassis-, Veilchen- und Wildrosennoten betören, eine nahezu pfeffrige,
berückende Vosne-Würze verführt, die samtige Delikatesse
des Stoffes buchstabiert hier 'Echezaux', die exzellente Nachhaltigkeit
belegt, daß hier reife und konzentrierte Trauben geerntet wurden. Ein
Wein für das größte Vergnügen des Verkosters, die
ausgeprägte Aromatik, die den feinen Weinen des Jahrgangs 2007
eigen ist, die natürliche Sinnlichkeit der Echézaux-Lage
gehen hier eine faszinierende Symbiose ein. Keine Imposanz, keine Wucht
hier - Erschreckendes lauert - die Verführung der Sinne. Wenn ein
Tanzer (Issue 149
,91/100) meint, der Wein könne "etwas mehr Definition"
brauchen, womit er wohl Statur meint, so ist das ein heftiges
Mißverständnis der Lagentypizität bei ihm. Ab
2014 2025+
 |
|
|
|
|
|
 |
|
6er
Kiste |
|
|
|
| Guide Hachette des Vins 2010 über den
2007er Echezaux Grand Cru Frédéric Magniens
(**) |
| "Mit diesem Grand Cru kann Frédéric
Magnien eine neuerliche Hervorhebung erlangen...der Wein zeigt eine intensive
Farbe, tiefes Granatrot, die Nase zeigt eine reife Frucht und würziges
Holz im Geschmack. Dieser ist reich und seidig, 'gourmand', angenehm und
perfekt ausgewogen durch Frische, die es erlaubt, den Wein 5 bis 10 Jahre im
Keller reifen zu lassen." |
| |
|
| Stephen Tanzer, The International Wine Cellar,
Issue 143, 03/04/2009 , 89-92/100 über den 2007er
Echezaux Grand Cru Frédéric Magniens |
| "Good deep red. Wild, expressive aromas of raspberry,
redcurrant and smoked meat; slightly reduced. Supple, sweet and pure, if a bit
less complex than the Suchots. But the finish shows precise red fruit flavors
and a bit more definition and minerality than the Suchots, which had not yet
been sulfited." |
|
 |
Unsere Speisenempfehlung |
| Zu einem saftig gebratenen Fasan |
|
|
| |
Charmes-Chambertin
Grand Cru, A.C. 2006
Pinot Noir; Rebalter: knapp 50 Jahre; Boden:
Kalksteinsockel dicht unter der Oberfläche, feines Geröll, Kies, kaum
Lehm; Ausbau in 40% neuer Troncaiseiche; weder geschönt noch gefiltert;
Maturität: n. 5-6 Jahren (-15 Jahre+).
Der Boden des Charmes liegt nur knapp auf dem Mutterfelsen auf,
besteht aus dunkler Erde und Kieseln, man findet dabei Ton und Eisenanteile.
Der Mutterfels zeigt zahlreiche kleine Risse, in die sich die Rebe sehr tief
verwurzeln kann. Die älteste Parzelle der Lage datiert von 1881,
die Langlebigkeit der Reben hier stammt nicht von ungefähr..
Konzentrierrt, aber ohne Schwere, reich, aber ausgewogen kommt dieserr
große, wundervolle Charmes daher, der die Magie der Weine Burgunds
in sich trägt: die Delikatesse bestimmt den Geschmackseindruck so sehr,
daß die Struktur in den Hintergrund tritt, was Anfänger in Sachen
Burgund gerne damitt verwechseln, letztere sei nicht vorhanden, weil sie bis
dahin nur Weine kannten, die entweder hervortretende Struktur oder
delikatfrruchtige Art ohne Struktur besaßen. Eine Lektion in Sachen
Harrmonie ist dieser Charmes.
 |
|
6er
Kiste |
|
|
|
| Bourgogne aujourd'hui No86
(Februar/März 2009) über den 2006er Charmes-Chambertin Grand Cru
Frédéric Magniens (vin exceptionnel) |
| "Intensive Farbe, die Nase ist voller Frucht; der
Geschmack ist seidig, die Tannine süß mit einer schokoladigen Note.
Der Wein besitzt schöne Länge des Geschmacks und ist gut ausgewogen.
Einfach superb!" |
|
|
| Allen Meadows, Burghound Issue 29, Januar 2008
, 90-92/100 über den 2006er Charmes-Chambertin Grand Cru
Frédéric Magniens |
| "A more elegant and if not airy, then high-toned earthy
red pinot fruit nose that summons notes of animale, spice and underbrush to
bear and which continue onto the supple, suave and wonderfully seductive
flavors. Interestingly, the flavors display an almost soft and easy mid-palate
with hints of anise and iron that add nuance to the moderately firm finish that
is fine if not profound. A Charmes of finesse." |
|
| Gault Millau Vin 2009 zum 2006er
Charmes-Chambertin Grand Cru Frédéric Magniens;
17/20 |
|
Clos St. Denis Grand Cru,
A.C.,
Pinot Noir; Rebalter: 35/45 Jahre; Boden: Kalksteinsockel,
viel felsiges Gestein, etwas mehr Lehm als beim Clos de la Roche, weniger
Kiesel; Ausbau in 100% neuer Troncaiseiche; weder geschönt noch gefiltert;
Maturität: n. 6-7 Jahren (-15 Jahre+).
2004:Präsentiert stets nach dem Clos de la Roche.
Stammt aus dem historischen Herzstück der Appellation von 2 ha und 14a
(1855), seit 1203 herrscht hier die Rebe in Form des Pinot. Die
natürliche Eleganz eines Clos St. Denis ist in Morey
nicht und woanders schwerlich zu übertreffen, attestieren kann man Kirsch-
wie Erdbeernoten, Tabakanklänge, Brombeere. Vom Gerüst und Gewicht
einem Clos de Tart und Clos de la Roche etwas unterlegen,
muß der Clos St. Denis dennoch keineswegs in die 2. Reihe
zurücktreten, ist er doch eine recht perfekte Symphonie der Zartheit und
als «Mozart der Côte de Nuits» (Jean- Francois Bazin) nicht verkehrt betitelt. Und
warum sollte man nicht Beethoven und Mozart lieben ?
Frédéric bepreist den Clos St. Denis höher als
den Clos de la Roche. Ab 2011.
| Allen Meadows, Burghound Issue 21, Januar 2006
, 90-93/100 über den 2004er Clos St. Denis Grand Cru
Frédéric Magniens |
| "A black raspberry liqueur nose leads to rich, sweet
and thick flavors that exude opulence, finishing with a seductive roundness as
the impressive level of mid-palate sap completely buries the moderate tannic
spine. This isnt quite as precise as the Clos de la Roche but its a
seriously seductive wine and because of the sappiness, this could be enjoyed
young or held for 6 to 8 years first." |
|
Clos de la Roche Grand
Cru, A.C., 2007
Pinot Noir; Rebalter: 25-40 Jahre; Boden: Kalksteinsockel, Lehm und
feines Kalksteingeröll, ideale Ostexposition, Ausbau in 100% neuer
Troncaiseiche; weder geschönt noch gefiltert; Maturität: n. 8- 10
Jahren (-20 Jahre+).
2007:Bemerkenswert tiefe, dichte Farbe hier. Heidelbeere,
Brombeere in der Nase, reiche Geschmacksattacke mit Torrefaktionsnoten,
vinös und voluminös, voll im Geschmack, herrliche Lebendigkeit (alle
- guten - 2007er besitzen Schwung), leichte Anklänge an
Trüffel, Humus, die Länge à la hauteur eines Clos de la
Roche (Meadows zurecht: "der
Wein besitzt exzellente Länge im ausgewogenen und den Mund füllenden
Finale" ) mit zarter Kaffeenote, die Tannine schön
ummantelt. - Clos de la Roche hat eine ideale Ostexposition, so
die Morgensonne einfangend, die Trauben gewinnen hier stets exzellente Reife
was nicht zuletzt die Besonderheit eines Grand Cru ausmacht! Von
allen Grand Crus Moreys ähnelt ein Clos de la Roche in der
Statur am meisten einem Chambertin. . Ab 2014 2025+
 |
|
6er Kiste
|
|
|
|
| Guide Hachette des Vins 2010 über den
2007er Clos de la Roche Grand Cru Frédéric Magniens
|
| "Die Parzelle der Domäne befindet sich im Zentrum der
Lage, der Wein zeigt die für die Domäne typischen ins Violette
gehenden Reflexe. Die Nase ist intensiv und zeigt Anklänge an Holz, dunkle
Früchte (wilde Brombeere) und Süßkirsche. Im Geschmack
vermittelt der Wein einen Eindruck von Ausgewogenheit und Konzentration, mit
einem sehr präsenten Stoff, der von dunklen Früchten und
Gewürzen geprägt ist, das Finale ist lang und kraftvoll. Sollte man
ab 2012 zu Reh oder einem Epoisses probieren." |
| Stephen Tanzer, The International Wine Cellar, Issue
143, 03/04/2009 , 92-94/100 über den 2007er Clos de la
Roche Grand Cru Frédéric Magniens |
| "Good deep red. Enticing aromas of raspberry and flowers.
Sweet, lush and intense, with superb purity to the flavors of raspberry,
minerals, smoke and flowers. A firm spine of mineral-driven acidity accentuates
the impression of freshness. Finishes perfumed, long and vibrant, with very
suave tannins." |
 |
Unsere Speisenempfehlung |
| Zu Rehgerichten mit kräftiger Sauce, einem
Stück Charolais, Huhn mit Morcheln |
|
|
| |
Latricières-Chambertin
Grand Cru, A.C., 2008 (ECOCERT zertifiziert)
Pinot Noir; Rebalter: 25-40 Jahre; Boden: Kalksteinsockel, Lehm und
feines Kalksteingeröll, sehr wenig Oberboden, ideale Ostexposition, Ausbau
in 100% neuer Troncaiseiche; weder geschönt noch gefiltert;
Maturität: n. 8- 10 Jahren (-20 Jahre+).
Die Lage Latricières, der Name aus dem Altburgundischen
bedeutet 'unfruchtbares Land' (also im Höchstmaß geeignet für
die Vitikultur!), nannte man im Mittelalter auch "kleines Wunder", da
die Güte der hier produzierten Weine dermaßen hoch war.
Latricières, zwischen Chambertin und dem 1er Cru 'Aux
Combottes' gelegen, besitzt trotz des kühlen Einflusses der Combe
Grisard ein etwas wärmeres Mikroklima als Nachbarlagen. Heute ist dies
- unzulässigerweise! - ein Grand Cru, der zu wenig im Fokus der
Weinpassionierten steht. Gaston Roupnel
etwa schrieb: Die Latricières-Chambertin bleiben aufgrund ihrer
exquisen Finesse würdig, den Chambertin fortzusetzen, ja sogar ihn
abzuschließen. Ein schöner Kommentar, denn Purheit und
wundervolle Finesse bestimmen hier das Geschmacksbild, das Aromen von
Trüffel und Unterholz, Kirschen und Veilchen leicht ausmachen
läßt. Sehr verständig auch der Kommentar von Jean-Francois Bazin, der (einem exzellenten
Latricières) die Finesse und das Bukett eines Chambertin
attestiert mit jedoch weniger Geschmacksdruck und geringerer Länge. Der
Latricières Magniens ist weniger konzentriert als der Clos de
Béze, er besitzt vielmehr eine rassige Tannin-Säure Balance,
die dem Wein viel Spannung gibt. Ein Wein köstlicher Rasse des Geschmacks,
energiespendend und nobel. Fein und nicht im geringsten erdrückend.
Grand Vin. Wunderbar.
 |
|
|
|
|
|
 |
|
6er Kiste
|
|
|
|
| Frédéric Magnien über seinen
2008er Latricières-Chambertin Grand Cru |
| "Ein tieffarbener Wein, dessen Nase zunächst Noten von
Leder, Trüffeln und Kirsche ausweist. Voll und komplex, zeigen sich reiche
Torrefkations- und Würzaromen. Der Geschmack öffnet sich dann
angenehm hin zu reifen und seidigen Tanninen, im Finale erweist sich seine
Kraft und seine schöne Struktur. " |
 |
Unsere Speisenempfehlung |
| Z.B. zu Wildschwein mit Morcheln |
|
|
| |
Chambertin Clos de Bèze Grand Cru
2007
Pinot Noir; Rebalter: 25/30-40/60-70 Jahre; Boden:
Kalksteinsockel, Lehm und feines Kalksteingeröll, Oberschicht teilweise
nur 30cm tief; Ausbau in 100% neuer Troncaiseiche; weder geschönt noch
gefiltert; Maturität: n. 8-10 Jahren (-20 - 50 Jahre+).
Die Delikatesse eines Musigny, die Samtigkeit eines La
Romanée, das Bukett eines Clos Vougeot und die Festigkeit der
größten Cortons, all das, so ein alter burgundischer Satz,
vereine ein großer Clos de Bèze, der Doyen der Terroirs an
der Côte d'Or, in sich. Eine solche Sentenz drückt fast mehr
die Ahnung aus, daß die Größe eines (großen) Clos de
Bèze so recht nicht zu fassen ist, weil die unterschiedlichsten und
widersprüchlichsten Eigenschaften so mysteriös prachtvoll miteinander
verbindend. Wie groß auch immer ein Mazis, ein Charmes, ein
Clos St. Jacques usw. sein mag, auch nach meiner Auffassung ist bei den
größten Clos de Bèze und Chambertins eine
Extra-Dimension da, eine Komplexität und Vornehmheit, die reserviert, aber
sehr fühlbar bleibt und die jene anderer Weine übersteigt (und die
Punktesysteme, aber auch Beschreibungen neuzeitlicher Kritiker nicht
einzufangen vermögen).
Der Rotwein unter den Rotweinen, schrieb Matt Kramer über den Clos de Bèze
- und hat die Sache damit gut umschrieben. Frédérics
Trauben stammen wie bei Christophe Perrot-Minot ebenfalls aus der Quelle
der Domäne Damoy. Die Reben sind zwischen knapp 30 und 70 Jahren
alt. Jung verkostet, ist der Clos de Bèze bei
Frédéric in aller Regel der am wenigsten expressive Wein, aber
der Grad der Expressivität (gerade eines Jungweines) ist nicht identisch
mit der innewohnenden Klasse desselben, wie das hedonistisch bestimmte
Verkosten annimmt. Hier ist es vor allem die phänomenale Länge voller
Frische des Geschmacks, die Kondensiertheit und Komplexität der Tannine,
die Aufschluß geben. Daß ein 2003er Clos de Bèze Magniens
nach ein paar Jahren ganz weit oben in einer Blindverkostung der Grand Jury Européen (Thema: Grand Crus des
Jahres 2003) notiert wurde, halte ich nicht für verwunderlich.
Verkostet im März und November 2008 , ist unzweifelhaft,
daß dies der Höhepunkt des Kellers bei Magnien ist und
unzweideutig ein kompletter Clos de Bèze.
 |
|
|
|
|
|
| Bettane/Desseuave, Le Grand Guide des Vins de
France 2010 über den 2007er Chambertin Clos de Bèze Grand Cru
Frédéric Magniens (18.5/20) |
| "Nobler Duft nach Rosen, sublim im Stoff, große
Länge des Geschmacks, ein Wein, der die Klasse dieses Crus mit viel
Sinnlichkeit verbindet, Folge eines glättenden Ausbaus sicherlich. Dies
war einer der Höhepunkte unserer Degustationen des Jahres in
Burgund." |
|