Domaine Louis Carillon, Puligny-Montrachet - die
Weine
| Remington Norman, Côte d'Or. Die
großen Weingüter im Herzen Burgunds, 1996 |
| "Die Carillons sind eine prachtvolle Familie -
freundlich, entgegenkommend, enthusiastisch -, und überdies produzieren
sie einige der feinsten Weine in Puligny." |
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2004 wird hier als eine Art
Mix zwischen 2000 und 2002 gesehen, als typisch (Jacques
Carillon). Rar bei den Carillons wurde eine Behangausdünnung
vorgenommen, der Chardonnay verträgt größere Erntemengen als
der Pinot Noir, aber keine x-beliebige. Den Carillonweinen muß man
ein paar Jahre Lagerung zur Reifung geben, (nur) dann wird man diese in der Tat
köstlichen Weine (James Turnbull) ganz
erfassen.
Klassisch-verfeinerte weiße Burgunder wie die der
Carillons sind die besten Begleiter für ein feines Essen.
Puligny-Montrachet,
A.C.,
Chardonnay; Rebalter: 25-35 Jahre; Boden: weißer Mergel,
kalkreiche Erde; Ausbau in 10% neuem Holz; mit Eiweiß geschönt,
nicht gefiltert; Höhepunkt: nach 4-5 Jahren (bis 8 Jahre+). Der Wein geht,
wie Jacques Carillon mir erklärte, nach einer gewissen Zeit auf der
Flasche in eine verschlossene Phase (2. - 4. Jahr). Erst danach sollte man ihn
öffnen.
An diesem Village bewundern wir sein wundervolles Spiel zwischen
saftiger Fülle und superbem Schwung aufgrund seiner Mineralität. Hier
ist nichts breit oder gar eichenholz-vanillebetont. Der Wein ist geschmeidig
ohne einer schönen Energie und Lebendigkeit zu entbehren, was ihn spannend
über den ganzen Abend macht.
Potentiell ist Puligny zwar die Quelle der aufregendsten
trockenen Weißweine der Welt. Mancher Winzer im Dorf profitiert von
diesem Image, vertraut auf die Etikettentrinker, die nicht so genau hinsehen.
Den Carillons ist diese Haltung fremd, man spürt hier die Passion,
mit der man z.B. einen der 2,3 aufregendsten Puligny tout court erzeugt
(Höchstbewertung Bourgogne aujourd'hui). Der 2003er Village
ist mehr fruchtig-füllig als mineralisch-intensiv, 2004 ist
hingegen ein sehr klassisches Beispiel, beeindruckend fruchtig und
mineralisch im Finale, (Marsh).
| Clive Coates, The Vine10/03 über
den 2002er |
| "...ein Wein von herrlicher Reintönigkeit,
Konzentration und Finesse. Sehr gute Tiefe des Geschmacks. Wunderbar",
schreibt Coates, dessen mal zutreffende, mal rätselhaft
irreführende Beurteilungen uns immer wieder in ihrer Abwechslung
verblüffen. Hier kann man zustimmen. Dies ist ein Wein, den einige Jahre
Kellerreife zur Vollendung bringen, der aber bereits jetzt enorm
verführerisch ist. |
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Unsere Speisenempfehlung |
| Zu geräuchertem Lachs |
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Puligny-Montrachet 1er Cru "Les Champs
Canet", A.C.,
Chardonnay; Rebalter: ca. 40 Jahre; Boden:
weißer Mergel, kalkreiche Erde; Ausbau in 15% neuem Holz; mit
Eiweiß geschönt, nicht gefiltert; Maturität:nach 5-6 Jahren
(bis 12 Jahre).
2004:Immer der 1er Cru der Carillons, der sich zuerst ganz
entfaltet, in keiner Weise standardisiert im Geschmack von neuem Holz
die letzten Monate vor Abfüllung verbringt der Wein im Stahltank, zuvor
sieht er max. 15% neues Holz liefert er eine berückende Transparenz
ggü. diesem nach Meursault gewandten Terroir: fein-delikat gewebter Stoff,
Zitrus- u. Akazienaromen, nobel-rein in der Frucht, wunderbar balanciert, fest
im mineralischen Finale. Kein Wuchtwein, mittelgewichtig, aber so unendlich
schön ausgefeilt in seiner Finesse. Trinkt man diesen 1er Cru vor dem 5.
Jahr, verpaßt man das Beste an ihm.
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Unsere Speisenempfehlung |
| Zu gegrilltem Wolfsbarsch mit Fenchel |
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| Stephen Tanzer, The International Wine
Cellar, 10/2004 über den 2002er(Faßprobe), 90+ |
| "Zurückhaltende, holzbetonte Aromen von
Nußöl, Marzipan, Gewürznelke und Rauch. Dicht, floral und
ziemlich fein im Geschmack, mit mineralischen wie Anklängen an Akazien,
die durch klare Säure belebt werden. Heute nicht besonders streng im
Geschmack, aber der Wein verbirgt heute mehr als daß er preisgibt."
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| Sarah Marsh, The burgundy briefing
12/2005 über den 2004er |
| "Besitzt mehr Fett und Tiefe als der Village mit
wunderbar durchdringender Säure. Mehr Tiefe in der Mitte des Geschmacks.
Festes und mineralisches Rückgrat. Ab 2009. Fein ?" |
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Puligny-Montrachet 1er Cru "Les Perrieres", A.C.,
Chardonnay; Rebalter: 15-35
Jahre; Boden: weißer Mergel, kalkreiche Erde; Ausbau in 20% neuem Holz;
mit Eiweiß geschönt, nicht gefiltert; Maturität: nach 6-8
Jahren (bis 15 Jahre).
2004:Wie stets spektakulär, das Musterbild eines
Perrières. Fester aufgestellt in der Struktur und im Gewicht als
der Champ Canet das ist der Unterschied der Terroirs doch
nicht weniger mineralisch, nicht weniger nobel im Ausdruck. Phantastische Tiefe
des Geschmacks hier für einen 1er Cru und bewundernswert lang. Close to
perfection on this level for this taste. Sollte prachtvoll altern. Die
Pfirsichnote, die zarte Würzigkeit in den Aromen ist hier stets
berückend. "Feiner bis sehr feiner Wein mit gutem Alterungspotential."
(Marsh)
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Unsere Speisenempfehlung |
| Zu Rotbarbe |
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